Monika Seiller widmet sich seit Jahren mit ihrer Organisation Aktionsgruppe Indianer & Menschenrechte e.V. und ihrer Zeitschrift Coyote im Rahmen der Menschenrechtsarbeit der politischen und kulturellen Unterstützung indianischer Völker in Nordamerika. Von indianischen Organisationen ausdrücklich beauftragt, unterstützt AGIM diese Völker in ihrem Kampf um Selbstbestimmung und Anerkennung als souveräne Nationen. Die Aktivitäten der AGIM erfolgen in enger Zusammenarbeit und gegenseitigem Austausch mit den indianischen Völkern selbst.
Am 14. und 15. November gibt sie Einblicke in ihre Arbeit und berichtet in Vorträgen über spannende Themen, die die Menschen der verschiedenen Völker Nordamerikas in der Gegenwart bewegt.
Samstag, 14. November ab 13:00 Uhr
Ort: Villa Bärenfett
Kaminzimmergespräch mit Monika Seiller – Aktionsgruppe Indianer & Menschenrechte e.V.
Vortrag am Samstag, 14. November, 16:00 Uhr – Zwischen Winnetou und Widerstand
Ort: Villa Nscho-tschi
Ein Blick auf die deutsch-indianischen Beziehungen
Noch heute flimmern die Karl-May-Verfilmungen regelmäßig über die TV-Sender, Tausende pilgern zu den Festspielen und der „Schuh des Manitu“ begeisterte auch jene, die vielleicht nie einen Indianer-Roman gelesen haben. Die Faszination für die Ureinwohner Amerikas hat eine lange Tradition – Forschungsreisende, Künstler und Abenteurer zog es ins Land der Indianer. Aber auch die Indigenen reisten nach Europa, um ihre Kultur zu präsentieren oder ihre Rechte einzufordern. Der Vortrag wirft einen Blick auf die vielfältigen Beziehungen, die sogar die Mauern im geteilten Deutschland zu überwinden vermochte.
