Programm:
- 15:30 Uhr: Einlass
- ab 16:00 Uhr:
Gespräch mit Gojko Mitić und Restauratoren
Enthüllung und Taufe der Figur durch Gojko Mitić
Autogrammstunde & Fotomöglichkeiten - 17:45 Uhr: Einführungsgespräch mit Gojko Mitić zum Film „Die Söhne der großen Bärin“
- 18:00 Uhr: Filmvorführung „Die Söhne der großen Bärin“
Man sieht ihr das Alter nicht an. Fast ein Jahrhundert lang lächelte die Frau vom Stamm der Blackfoot scheu die Besucher des Karl-May-Museums an.
Ihre Kleidung kommt wie auch ihr Volk aus Nordamerika. Doch ihr Zuhause ist die Villa Bärenfett.
16 dieser lebensgroßen Kostümfiguren tragen zum besonderen Erlebnis eines Besuchs im Karl-May-Museum bei. Statt nur mit abstrakter Aufbewahrung in Vitrinen stellen die Figuren uns ihre Lebenswelt persönlich vor.
Nach drei Jahren aufwändiger Restaurierung kehrt die beliebte Blackfoot-Frau nun am 22. August endlich zurück in die Villa Bärenfett.
Ihr erster Blick wird auf niemand Geringeren fallen als auf Gojko Mitić. Der berühmte „DDR-Chefindianer“ hatte bei einer Lesetour mit der Neuauflage des Romans „Die Söhne der großen Bärin“ höchstpersönlich um Spenden für die intensive Schönheitskur dieser faszinierenden Dame geworben.
Damit wird ihm eine besondere Ehre zuteil. An diesem Nachmittag erhält die namenlose Frau der Schwarzfuß-Indianer im neuen Gewand nicht nur ihre Geltung zurück, sondern er gibt ihr einen Namen und damit eine eigene Geschichte. Dieser Name könnte treffender nicht sein und wird erst bei ihrer Taufe von ihm selbst verkündet.
Der Kreis schließt sich um 18.00 Uhr dort, wo die Lesetour ihren Ursprung hatte. Die Verfilmung des Romans „Die Söhne der großen Bärin“ von Liselotte Welskopf-Henrich machte Gojko Mitić zum Star und schenkte – wie Karl May es auch tat – Millionen von Menschen die Faszination für die Indianer Nordamerikas. Um 17.45 Uhr stimmt er uns auf den Film ein, in dem er die Hauptrolle spielt.
Auch wenn das Karl-May-Museum eigentlich einem anderen Schriftsteller gewidmet ist, gehört Liselotte Welskopf-Henrich als DDR-Autorin zu unserer ostdeutschen Kulturgeschichte. Wie Karl May – wenn auch mit einer ganz eigenen Handschrift – öffnete sie Millionen Lesern ein Tor zur Welt der Indianer Nordamerikas. Seien Sie dabei, wenn sich am 22. August diese beiden Erzählwelten für einen Abend begegnen.
→ Mehr zur Restaurierung der Kostümfiguren erfahren Sie hier.
Unser besonderer Dank gilt unseren Spendern, die die Restaurierung möglich gemacht haben – allen voran unser Förderverein Karl-May-Museum e.V. und die bei der Lesetour beteiligten Sparkassen.
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