Dr. Johannes Zeilinger
Muhammad Ahmad al-Mahdi befreite sein Land, formte eine Nation und schuf im Sudan den ersten islamischen Gottesstaat der Moderne. Sein Lebenswerk war allerdings nicht von langer Dauer. Theokratie wandelte sich zu gewöhnlicher Despotie und schließlich eroberte die Britische Armee in einem klassischen Kolonialkrieg das Land.
In Deutschland widmet ihm Karl May eine Romantrilogie, die jedoch nicht frei von kolonialer Propaganda war und das Bild des Revolutionärs verfälschte. Dr. Johannes Zeilinger – langjähriger Vorsitzender der Karl-May-Gesellschaft – berichtet über die Verstrickungen Mays im Lande des Mahdi und versucht, die Gestalt des Muhammad Ahmad in seinen korrekteren historischen Kontext einzuordnen.
Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen

