
KMF 2026 – Programm KMM Scharren Sie auch schon mit den Hufen? Am Wochenende nach Himmelfahrt ist es wieder so weit. Radebeul – Wohnort und kreative Quelle Karl Mays – gibt das größte Fest des Jahres zu Ehrendes Schriftstellers. Gemeinsam mit dem Kulturamt der Stadt Radebeul richtet das Karl-May-Museum die mittlerweile 33. Festtage aus.
Bei uns im Museum kommen einerseits wissensdurstige Feingeister auf ihre Kosten, was den Humor jedoch nicht ausschließt. Wenn Museumsgründer Patty Frank (alias Roland Wichmann) anlässlich des 100. Geburtstags der historischen „Villa Bärenfett“ unterhaltsam und humorvoll den zu Himmelfahrt neu eröffneten Ausstellungsbereich in seinem für ihn erbauten Blockhaus vorstellt, wird aus einer Führung ein interaktives Theaterstück mit Witz und Charme.
Viele sind bereits gespannt auf die noch kommenden weitreichenden Änderungen in der 100-jährigen „Villa Bärenfett“, welche anlässlich der Eröffnung des weithin sichtbaren Erweiterungsbaus im kommenden Jahr anstehen. Der wissenschaftliche Direktor des Karl-May-Museums Robin Leipold wird gemeinsam mit dem Ethnologen Martin Schulz den Besuchern die Neukonzeption der Ausstellung vorstellen und die wissenschaftlichen Hintergründe erklären.
Als weiteres Highlight präsentiert Martin Schulz noch nie gezeigte Schätze aus dem Museumsdepot und stellt den Besuchern faszinierenden Schmuck und Kunstgegenstände der indianischen Kultur als Teil seiner Dauerleihgabe an das Museum vor.
Der in Dresden lebende Navajo Kevin Manygoats wird auch in diesem Jahr wieder über die Traditionen seines Volkes in der Gegenwart und vom Leben in der Reservation berichten.
Wie andererseits deutsche Hobbyisten die Kultur der indigenen Völker Nordamerikas zelebrieren, zeigt uns Hartmut Felber mit seiner Tanzgruppe Powwow Tänze aus der Indianistik-Szene.
Verpassen Sie auch nicht die beeindruckenden Filme, die uns die größten Native American Filmproduktionsfirmen zur Verfügung stellen. Junge Talente unserer neuen Kooperationspartner Vision Maker Media und Rezolution Pictures bringen atemberaubende Bilder auf die Leinwand, die die Verbindung zwischen den Traumata der Vergangenheit und den gegenwärtigen Herausforderungen der amerikanischen Ureinwohner auf bildgewaltige Art sicht- und fühlbar machen.
Dr. Karl May persönlich empfängt die Besucher im Arbeitszimmer seines altehrwürdigen Wohnhauses Villa „Shatterhand“ und liest aus seinen berühmten Abenteuerbänden vor.
Im gesamten Museumsgelände erwarten vor allem Familien mit Kindern viele interessante Angebote. Hier können Eltern und Großeltern entspannt kühle Getränke und Grillgut genießen und ihre kleinen Entdecker unbesorgt den schattigen Museumspark erobern lassen, ihnen beim Bogenschießen, Felle-Raten und Basteln zuschauen oder eine Karikatur von sich als Westernheld zeichnen lassen.


