VORSCHAU:

 

 

"90 Jahre Karl-May-Museum"

1. Dezember 2018 bis 2. Juni 2019

 

Im Jahr 1928 wurde das berühmte Karl-May-Museum am Wohnort des Ausnahmeschriftstellers auf Initiative von dessen Witwe Klara May gegründet. Bis heute gilt es als Hort deutscher Indianer- und Wildwestromantik. Die Sonderausstellung thematisiert die wechselhafte Museumsgeschichte und stellt gleichzeitig die zukünftige Neugestaltung des Hauses in den Mittelpunkt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AKTUELL

 

 

"Winnetou lebt...! 80 Jahre Karl May auf der Felsenbühne Rathen"

22. April bis 1. September 2018

 

In diesem Jahr jährt sich die erste Aufführung der Karl-May-Spiele auf der Felsenbühne in Rathen zum 80sten Mal. Das Karl-May-Museum würdigt dieses Jubiläum von 22. April bis 1. September 2018 mit einer Kabinettausstellungen in der Villa „Shatterhand“. In der Schau „Winnetou lebt…! 80 Jahre Karl May in Rathen“ gehen die Besucher auf eine Zeitreise durch die wechselhafte Rezeptionsgeschichte von Karl Mays Abenteuererzählungen auf der Naturbühne.

 

Gezeigt werden neben historischen Dokumenten, Fotografien und Filmaufnahmen auch spezielle Kostüme und Requisiten der Festspiele. Erstmalig wird das Winnetou-Kostüm zu sehen sein, in dem der erste DDR-Winnetou Jürgen Haase ab 1984 auf der Felsenbühne auftrat. Ein weiteres Highlight ist die Friedenspfeife, die Haase 1988 von Pierre Brice persönlich, dem berühmten damaligen Winnetou-Darsteller der Karl-May-Spiele in Bad Segeberg, als Geschenk erhielt.

 

Zwischen 1938 und 1941 wurden in Rathen Karl-May-Stücke inszeniert. Nach einer über 40-jährigen Pause belebte die Bühne 1984 die Karl-May-Tradition wieder. Seitdem sind Adaptionen der May’schen Abenteuergeschichten jedes Jahr in der imposanten Naturkulisse der Freilichtbühne in der Sächsischen Schweiz zu sehen. In diesem Jahr wird die Inszenierung „Winnetou I“ gezeigt.

 

 
Historisches Plakat der Felsenbühne Rathen (1938)
 

 

 

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Sonderausstellung „Verborgene Schätze – Aus dem Depot des Karl-May-Museums“

 

Das Karl-May-Museum bewahrt neben seiner umfangreichen Nordamerika-Sammlung und den wertvollen Privatgütern des Schriftstellers Karl May noch viele weitere - bisher unbekannte - Schätze.

 

In der Sonderschau "Verborgene Schätze - Aus dem Depot des Karl-May-Museums" sind seltene Kostbarkeiten aus nahezu allen Teilen der Erde zu sehen, die teils aus dem privaten Nachlass des Schriftstellers Karl May und seiner zweiten Ehefrau Klara stammen sowie durch den Artisten Patty Frank und weitere Karl May begeisterte Sammler ihren Weg in die Sammlung fanden.

 

Ein selbst geschriebenes Reisegedicht Karl Mays von seiner Orientreise, eine rätselhafte indianische Papierzeichnung und ein wertvolles Lederhemd, das angeblich aus dem Besitz des Sioux-Häuptlings Red Cloud stammt und viele Jahre als verschollen galt, sind nur einige von über fünfzig präsentierten Kunst- und Kulturgütern.

 

Diese Sonderausstellung präsentiert Ihnen erstmals eine Auswahl dieser besonderen und zum Teil noch nie gezeigten Kunst- und Kulturgüter.

 

Folgen Sie den Spuren dieser verborgenen Schätze und entdecken Sie eine neue, unbekannte Facette des Karl-May-Museums!

 

 
 

 

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1. Oktober 2014 bis 30. August 2015

„Yakari, Winnetou & Co. – Indianerbegeisterung gestern und heute“

Erste Sonderausstellung für Kinder im Karl-May-Museum

 

Verlängert bis 30. August 2015 zeigte das Karl-May-Museum Radebeul seine speziell für Kinder entwickelte Sonderausstellung zum Thema Indianerfaszination im Wandel der Zeit. Zu sehen waren unter anderem Spielzeug-Objekte vom Anfang des 20. Jahrhunderts im Vergleich mit zeitgenössischen Yakari-Motiven.

 

 
 

Die Sonderausstellung „Yakari, Winnetou & Co. – Indianerbegeisterung gestern und heute“ im Karl-May-Museum-Radebeul begibt sich auf die Spuren der derzeitigen „Yakari-Mania“ in Deutschland und betrachtet diese im Kontext vergangener Erscheinungsformen kindlicher Indianerbegeisterung. Sowohl inhaltlich als auch gestalterisch ist sie gezielt für Kinder konzipiert. Die kleinen Besucher können anhand von präsentierten Spielsachen und mehreren Aktivstationen auf einer Zeitreise die romantischen Indianerbilder ihrer Eltern und Großeltern mit ihren eigenen Vorstellungen vergleichen.

 

Zu einer Renaissance kindlicher Indianerbegeisterung führten die Geschichten um den kleinen Indianerjungen Yakari mit der seit 2005 laufenden Zeichentrickserie. Ihren Ursprung haben diese im Jahr 1973, als das schweizerisch-französischen Comic-Duo Claude de Ribaupierre und André Jobin die Yakari-Figur erfand. Das romantische Indianerbild bei Yakari steht ganz in der Tradition berühmter Wildwest-Erzählungen eines Karl Mays und James Fenimore Coopers. Insofern sind diese Kindergeschichten ein Ausdruck der zeitgenössischen Verarbeitung des „Indianers“ in der populären Unterhaltungskultur.

 

Weitere Eindrücke erhalten Sie in einer Bilderpräsentation von MDR-Kultur-Online.

 

Projekt „Kinder gestalten einen Flyer für Kinder“ zur Sonderausstellung im Karl-May-Museum

 

Das Team des Karl-May-Museums führte in Zusammenarbeit mit dem Radebeuler Kinderhort „Wirbelwind“ der Volkssolidarität zwischen Januar und März 2015 das Projekt „Kinder gestalten einen Flyer für Kinder“ mit Zweit- und Viertklässlern zur Gestaltung eines Info-Flyers zur Kindersonderausstellung „Yakari, Winnetou & Co. – Indianerbegeisterung gestern und heute“ durch. Die Schüler machten sich mit dem Museum und der Sonderausstellung vertraut, lernten die Grundlagen der Flyergestaltung kennen, fotografierten Dinge, die ihnen besonders gefallen haben und kreierten kleine Texte dazu.

 

Ziel ist es gewesen, aus dem Material in Gruppenarbeit einen Info-Flyer zu entwerfen, der anderen Kindern die Sonderausstellung näherbringen soll und nun in gedruckter Form vorliegt.  Hier können Sie sich den, wie wir finden, sehr gelungenen Kinderflyer herunterladen!

 

Die Kinderflyer-AG ist als Auftakt für weitere Projekte zu verstehen, die den Radebeuler Nachwuchs nachhaltig für die Themen Karl May und Indianer Nordamerikas begeistern sollen. Denn die junge Generation von heute entwickelt sich schließlich zu unseren Besuchern von morgen.

 

Über das Folgeprojekt können Sie sich hier informieren:

 

 

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SPENDENAUFRUF - Restaurierung der Kostümfiguren

Ab sofort ist die 30. Ausgabe unseres Museumsmagazins "Der Beobachter an der Elbe" erhältlich!